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2.              Allgemeine Informationen

2.1                Konzept

Die WebEDI-Lösung orientiert sich am Informationsfluss innerhalb der Planungs-systeme (ERP-Systeme) des Kunden. Dieser Informationsfluss beginnt mit der Erstellung der Lieferplan-Einteilungen und umfasst weiterhin die Vergabe von Bestellungen bzw. Lieferabrufen, den Warenlieferungsprozess bis hin zum Zahlungsprozess (Gutschriften, Zahlungsavisen etc.).

 

Vier Funktionen sind in der WebEDI-Lösung bisher umgesetzt:

 

·        Funktion Lieferabruf (Kapitel 3.4.2)

Hier werden die berechneten Lieferpläne in Form von Lieferabrufen an den Lieferanten bereit gestellt. Der Lieferant meldet sich über das Internet im WebEDI an und kann dort die aktuellen  Lieferabrufe einsehen.

·        Funktion Einzelbestellung (Kapitel 3.4.5)

Der Kunde übermittelt dem Lieferanten aus seiner Disposition heraus Bestellungen, die der Lieferant im WebEDI abrufen kann.

·        Funktion Liefer- und Transportdaten (Kapitel 3.4.3)

Der Lieferant erfasst im WebEDI seine Sendungs-, Transport- und Liefer-scheindaten. Der Kunde übernimmt diese Daten in seine Backoffice-Systeme, und plant -darauf aufbauend- seine Wareneingangs- und Produktionslogistik.

·        Funktion Gutschriftenanzeige (Kapitel 3.4.4)

Der Abrechnungsprozess wird vereinfacht, indem über die verbuchten Wareneingänge beim Kunden Gutschriftsanzeigen erzeugt werden, die dem Lieferanten im WebEDI zur Verfügung gestellt werden.

 

Außerdem stehen dem Anwender noch unterstützende Funktionen zur Verfügung:

 

·        Versand von Benachrichtigungen

Lieferanten können zuständigen Disponenten oder Einkäufern auf Seiten des Kunden eine Benachrichtigung aus der Lösung heraus senden, ohne hierfür eine Mailadresse eingeben zu müssen. Z.T. ist auch ein Betreff bereits enthalten.

·        Versand von Benachrichtigungen und Warnungen

Damit keine im WebEDI bereit gestellten Nachrichten übersehen werden, werden nach vorher festgesetzten Zeiträume Benachrichtigungen bzw. Warnungen erzeugt (derzeit ausschließlich per Mail).

 

Oben genannte Funktionen sind der Beginn, die gesamte Logistik rund um den Beschaffungsprozess ZUSAMMEN mit den Lieferanten auf eine neue Basis zu stellen und damit fit für zukünftige Herausforderungen zu werden.

Weitere Funktionen sind im Zusammenhang mit modernen Logistik-Konzepten wie KANBAN sowie erweiterten Abrechnungsfunktionen wie dem Zahlungsavis etc. bereits angedacht, werden jedoch erst zu einer späteren Phase für WebEDI definiert und eingeführt.

2.2                Rollen in der WebEDI-Lösung

Innerhalb von WebEDI sind aus Sicherheitsgründen verschiedene Rollen eingerichtet worden, um neben der sicheren Datentrennung (Informationen sind
-auf die jeweiligen Lieferanten zugeschnitten- nur je Mandant zugänglich) auch eine Trennung der verwaltendenden + administrativen Aufgaben von den täglichen Jobs innerhalb der Lösung zu erzielen. Zu letzteren gehören die Arbeit mit Lieferabrufen, Bestellungen, Lieferavisen oder Gutschriften.

Als Mandant wird in WebEDI dabei eine Instanz bezeichnet, die sicherstellt, dass Daten von rechtlich getrennten Gesellschaften voneinander getrennt dargestellt werden. Dies ist aufgrund des deutschen Rechtes eine Anforderung an die WebEDI-Lösung.

Nachstehend sind die Rollen mit ihrer jeweiligen Funktion sowie ergänzenden Infos aufgeführt, die seitens der an WebEDI teilnehmenden Lieferanten eingesetzt werden sollen.

Rolle

Funktion

Bemerkung

Lieferant Nutzer

Produktiver Einsatz der WebEDI-Lösung.

Dieser User wird vom Admin-User Lieferant angelegt. Zusätzlich weist der Admin diesem User seine Rechte innerhalb der WebEDI-Lösung zu.

Als Rechte können zugewiesen werden: Lieferabruf (LAB), Erfassung Liefer- und Transportdaten (LuT), Gutschriftenanzeige (GAV), Einzelbestellungen (EB) und Download.

Admin-User Lieferant

Einrichtung/Verwaltung von Benutzern der Rolle . User Lieferant. .

Als Funktionen sind zu nennen:

·      Anlage/Pflege der Stammdaten je User Lieferant.

·      Vergabe von Rechten je User Lieferant. (=> Zuweisung der Module LAB, LuT, GAV, EB, Download)

·      Empfänger für von WebEDI erzeugte Warn- + Benachrichtigungsmails (kann an User weitergeleitet werden).

·      Alleiniger WebEDI-Ansprechpartner für/von KUNDE in allen evtl. auftretenden Fragen

·      Verbindung von Usern über verschiedene Mandanten hinweg.

·      Pflege Lieferanten-Adresse

·      Aufbau Sendungsschablonen

 


2.3                Allgemeines zur Lösung

Aufgrund der Marktdurchdringung dieser Rechner am Markt beschränkt sich diese Beschreibung auf Windows-PC. s mit dem Browser Internet Explorer. Für Rechner anderer Art ist das nachfolgende Kapitel sinngemäß anzuwenden.

Minimalanforderungen an den PC

-     Pentium PC mit mind. 133 MHz Taktfrequenz und 64 MByte Hauptspeicher

-     Monitor mit einer Auflösung von mindestens 800 x 600 Pixel und 256 Farben,      der von der Größe her mindestens ein 17. -Monitor sein sollte.

      Setzen Sie einen 15. -Monitor ein, so muss die Auflösung 1024 x 768 betragen.

-     32-Bit-Betriebssystem, zum Beispiel WinNT, Win2000, Win98, Win95

      (Win95 kann nur mit Einschränkungen empfohlen werden)

-     Microsoft Internet Explorer, ab Version 5.0

      [Netscape Communicator/Navigator wird aufgrund seiner stark zurück gegangenen Bedeutung nicht mehr unterstützt];
der Einsatz des I-Explorers 5.5 ist aufgrund eines Browser-Fehlers nur zusammen mit dem Servicepack2 möglich.

-     Acrobat Reader ab Vers. 4   (Quelle: siehe Kapitel  4.5)

      Bei Problemen mit der Anzeige von Daten (. weisse Seite. ) sollten Sie in der Acrobat-Einstellung die Browser-Integration ausschalten.

Empfohlene PC-Einstellungen

Um Probleme in der Darstellung zu vermeiden, sollte auf dem Computer, von dem aus auf die WebEDI-Anwendung zugegriffen wird, systemseitig kleine Fonts eingestellt sein. Ferner sollte im I-Explorer in der Ansicht die Schriftgröße maximal . mittel. betragen.

Einstellungen Browser

a.      Aktivierung von Java-Skript, sowie Zulassen von ActiveX für Aufruf Acrobat

b.      Zulassen von Cookies

c.      Ausschalten des Cachings

 

Nachstehend die Einstellung für den Internet Explorer 5 als Screenshots.
Als erstes muss für a. bis c. das Einstell-Fenster . Internet-Optionen geöffnet werden:


Für das Ausschalten des Cachings (Punkt c.) muss im Register . Allgemein. der Button . Einstellungen ausgewählt werden:

Schließlich muss im Fenster . Einstellungen. der Punkt . Bei jedem Zugriff auf die Seite. markiert werden. Nach dieser Einstellung mit OK bestätigen.


Für die Einstellung der Punkte a. und b. ist im Fenster . Internetoptionen. das Registerblatt . Sicherheit. auszuwählen.
Danach ist dort der Punkt . Vertrauenswürdige Sites. zu markieren und nach dieser Auswahl der Button . Sites. zu betätigen.

Danach ist die URL zu WebEDI (siehe Information von Ihrem Mandanten-Administrator) einzutragen und per Button . Hinzufügen. der vertrauenswürdigen Zone hinzuzufügen. Mit OK bestätigen.

Mit diesen Aktionen sind unter dem Internet Explorer, Vers. 5.x, alle Eintragungen vorgenommen worden, die zur Nutzung der WebEDI-Anwendung erforderlich sind.


Peripherie

Für den Pilotstart ist ein PC mit Internet-Anschluss, der die Minimal-Anforderungen erfüllt, völlig ausreichend. Günstiger ist die Verwendung eines aktuellen PCs, da dann zusätzlich sichergestellt ist, dass kein Zeitverzug aufgrund einer langsamen Rechengeschwindigkeit entsteht.


Zusätzlicher Hinweis:

Soll ein Drucker für die Web-Lösung explizit aufgestellt werden, so sollte von vornherein berücksichtigt werden, dass er maschinenlesbare Barcodes ausdrucken können muss. Diese Funktion steht Ihnen im Rahmen der Funktion . Erfassung von LuT-Daten. in der WebEDI-Lösung zur Verfügung.

Internet-Anbindung  (Minimal / Empfohlen)

Die Art der Anbindung ist beliebig wählbar. Es sollte jedoch seitens des Providers eine Transfer-Rate von mindestens 33,6 Kb/sec. gewährleistet werden.

Empfohlen wird derzeit jedoch eine digitale Anbindung über ISDN oder xDSL,
da dies unmittelbare Auswirkungen auf die Ladezeiten der WebEDI-Lösung hat.

Es steht dem Lieferanten frei, eine Wählverbindung oder eine Standleitung zu benutzen. Ferner besteht auch Wahlfreiheit beim Provider.

Hinweise zu den Antwortzeiten

Die Antwortzeiten der Anwendung werden aber maßgeblich durch die Anbindung an das Internet (analog/ISDN/xDSL), die Leistungsfähigkeit des Providers sowie die allgemeine Geschwindigkeit im Internet beeinflusst.

Mit der Funktion . Erfassung von LuT-Daten. wird jedoch der Einsatz eines Druckers erforderlich. Er sollte mindestens 600 dpi drucken können.

 

2.4                Infos zur nachstehenden Beschreibung

Es handelt sich nachstehend um Screenshots aus einem Testmandanten des aktuellen Produktivsystems der Lösung, d.h. um Seiten, die NICHT mit Echt-Daten gefüllt sind. Der Aufbau der Seiten ist auf die verschiedenen Mandanten jedoch analog anzuwenden, dass heisst, die Anwendung funktioniert für jeden Mandanten gleich, so dass sich nur die Inhalte, für die die einzelnen Kunden verantwortlich sind, voneinander unterscheiden.

 


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